Wenn der Körper dauerhaft auf „Entzündung“ steht
Entzündungen sind nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Im Gegenteil: Sie gehören zu unserer natürlichen Abwehr. Bei einer Verletzung oder Infektion wird das Immunsystem aktiv, erfüllt seine Aufgabe und fährt die Reaktion anschließend wieder herunter.
Schwieriger wird es, wenn dieser Zustand nicht richtig zur Ruhe kommt.
Inflammaging beschreibt genau diesen Zusammenhang. Der Begriff verbindet „Inflammation“ und „Aging“ und steht für eine niedriggradige, langfristige Entzündungsaktivität, die insbesondere mit zunehmendem Alter in Verbindung gebracht wird.
Das Problem: Eine solche stille Entzündung muss nicht wehtun. Im Alltag bemerken wir sie häufig gar nicht. Deshalb beschäftigt sich die Forschung intensiv damit, welche Rolle chronische Entzündungsprozesse beim Altern spielen und welche Faktoren wir selbst beeinflussen können.
Warum Inflammaging für gesundes Altern relevant ist
Mit dem Alter verändert sich einiges im Körper. Auch das Immunsystem arbeitet nicht mehr genauso wie in jungen Jahren. Gleichzeitig können sich verschiedene Belastungen über Jahrzehnte ansammeln.
Dazu gehören beispielsweise oxidativer Stress, Veränderungen im Stoffwechsel und seneszente Zellen – also Zellen, die ihre ursprüngliche Funktion verloren haben und nicht mehr normal arbeiten.
Keiner dieser Faktoren erklärt Inflammaging allein. Interessant wird vielmehr das Zusammenspiel. Auch die Frage, wie solche Prozesse mit der Zellgesundheit zusammenhängen, ist deshalb Gegenstand der Forschung.
Genau deshalb schauen wir bei PDB nicht nur auf einen einzelnen Wirkstoff oder einen einzelnen Lebensstilfaktor. Wenn wir über gesundes Altern sprechen, geht es um das Gesamtbild.
Oxidativer Stress: Was passiert dabei im Körper?
Bei der normalen Energiegewinnung entstehen im Körper reaktive Sauerstoffverbindungen. Das ist zunächst ein ganz natürlicher Vorgang. Gleichzeitig verfügt unser Organismus über eigene Schutzmechanismen, die diese Stoffe kontrollieren.
Gerät dieses Gleichgewicht über längere Zeit aus der Balance, kann oxidativer Stress entstehen.
Deshalb spielen Antioxidantien in der Forschung eine interessante Rolle. Sie kommen beispielsweise in Obst, Gemüse, Nüssen und zahlreichen anderen pflanzlichen Lebensmitteln vor.
Für uns ist dabei ein Punkt besonders wichtig: Ein einzelner Stoff macht noch keine Strategie für gesundes Altern. Entscheidend ist das Gesamtpaket.
Ernährung: Was kann gegen Entzündungsprozesse helfen?
Bei der Ernährung müssen wir nicht nach der einen perfekten Ernährungsform suchen.
Eine abwechslungsreiche Kost mit Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Nüssen und hochwertigen Fettquellen liefert dem Körper eine breite Palette an Nährstoffen und pflanzlichen Inhaltsstoffen.
Auch die mediterrane Ernährung wird im Zusammenhang mit gesundem Altern und Entzündungsprozessen intensiv untersucht. Nicht wegen eines einzelnen Lebensmittels, sondern wegen der Kombination verschiedener Lebensmittel und Ernährungsgewohnheiten.
Interessant sind dabei unter anderem Polyphenole. Zu dieser Gruppe gehört beispielsweise Resveratrol, das wegen seiner antioxidativen Eigenschaften und möglicher Effekte auf zelluläre Prozesse untersucht wird.
Das heißt allerdings nicht, dass Resveratrol oder ein anderer Pflanzenstoff automatisch ein Anti-Aging-Mittel ist. Zwischen einem interessanten Forschungsergebnis und einem belegten Nutzen beim Menschen sollte man unterscheiden.
Inflammaging reduzieren: Was können wir selbst tun?
Die gute Nachricht ist: Wir sind unseren täglichen Belastungen nicht einfach ausgeliefert.
Einige Stellschrauben kennen wir bereits. Dazu gehören vor allem:
- regelmäßige Bewegung
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Krafttraining und der Erhalt von Muskelmasse
- eine ausgewogene Ernährung
- ausreichend Schlaf und Erholung
- ein möglichst guter Umgang mit dauerhaftem Stress
- eine bedarfsgerechte Versorgung mit wichtigen Nährstoffen
Vieles davon klingt zunächst unspektakulär. Genau das ist aber der Punkt.
Wir müssen nicht jeden Morgen eine komplizierte Routine absolvieren. Regelmäßige Bewegung kann genauso dazugehören wie ein vernünftiger Schlafrhythmus oder eine Ernährung, die überwiegend aus nährstoffreichen Lebensmitteln besteht.
Auch beim Stress geht es nicht darum, jede Belastung aus dem Leben zu streichen. Das wäre im Alltag kaum realistisch. Wichtiger ist, dass der Körper zwischendurch wieder zur Ruhe kommt.
Welche Rolle spielen Antioxidantien und Supplemente?
Eine ausgewogene Ernährung sollte immer die Grundlage bilden. Trotzdem lässt sich der individuelle Nährstoffbedarf nicht für jeden Menschen gleich gut über die Ernährung abdecken.
Hier können gezielte Supplemente eine sinnvolle Ergänzung sein.
Bei PDB beschäftigen wir uns deshalb mit ausgewählten Inhaltsstoffen, die im Bereich Longevity und Zellgesundheit wissenschaftlich untersucht werden. Dabei interessiert uns nicht nur, ob ein Wirkstoff gerade im Trend liegt. Entscheidend sind für uns seine Eigenschaften, die vorhandene Studienlage und das Zusammenspiel mit anderen Inhaltsstoffen.
Smart Age: Unser Ansatz für die Longevity
Mit Smart Age haben wir eine Formulierung entwickelt, in der ausgewählte Inhaltsstoffe miteinander kombiniert werden.
Das Produkt soll keine gesunde Ernährung oder einen aktiven Lebensstil ersetzen. Es ist als Ergänzung gedacht – für Menschen, die ihre persönliche Longevity-Routine gezielt erweitern möchten.
Unser Ansatz ist dabei einfach: Wir wollen nicht das Altern verhindern. Wir möchten den Körper sinnvoll dabei unterstützen, seine natürlichen Prozesse auch langfristig aufrechtzuerhalten.
Gesund altern beginnt nicht erst im Alter
Inflammaging ist ein komplexes Thema. Eine einzelne Ursache gibt es ebenso wenig wie eine einzelne Lösung.
Was wir aber beeinflussen können, sind viele unserer täglichen Gewohnheiten: Bewegung, Ernährung, Schlaf, Regeneration und der Umgang mit Belastungen.
Genau dort beginnt für uns die Longevity Medizin.
Nicht mit dem Versprechen, das Alter aufzuhalten. Sondern mit der Frage, was wir heute tun können, um möglichst lange gesund, beweglich und leistungsfähig zu bleiben.
Ihr Prof. Dr. med. Dietrich Baumgart