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Ingwer - Die Wunderknolle

Ingwer - Die Wunderknolle - PDB Onlineshop

Erkältungskrankheiten grassieren gerade, und da versucht sich jeder zunächst mal mit den bewährten Hausmitteln gesund zu erhalten und schwere Medikamente und Antibiotika zu vermeiden.

Wie bereits im vorangegangenen Blog erwähnt, ist das eigene Verhalten (z.B. Abstandsregel, Hände waschen, warm anziehen etc.) auch ein Faktor, um weiter in dieser nasskalten Jahreszeit gesund zu bleiben. Aber die Viren und Bakterien fliegen gerade bei der Ansammlung vieler Menschen auf dem Wege der Tröpfcheninfektion durch die Räume, die Straßenbahn oder das Flugzeug und gefährden uns.  Diesen Angriff der Mikroorganismen kann ich also nicht immer vermeiden. Aber ich kann dafür sorgen, dass mein Immunsystem zurzeit so stark wie möglich ist. Denn Krankheiten entstehen nur dann, wenn das Gleichgewicht zwischen den Angreifern (Mikroorganismen) und der Abwehr (Immunsystem) aus der Balance gerät.

Zur Unterstützung des Immunsystems ist neben einer Reihe von sekundären Pflanzenstoffen der Ingwer aufgrund seiner entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften besonders geeignet und kann bei Erkältungskrankheiten helfen.

Ingwer ist reich an ätherischen Ölen (>150 Komponenten) sowie Scharfstoffen wie den sogenannten Gingerolen, die für den speziellen fruchtig-scharfen Geschmack mit verantwortlich sind. Es wird nicht nur seit Jahrhunderten in der alternativen TCM- oder Ayurveda-Medizin eingesetzt, sondern inzwischen intensiv am Lehrstuhl für Naturheilkunde der Universität Freiburg beforscht.

Die Wirkung der antioxidativen und anti-entzündlichen Substanzen Gingerol, Shogaols, Paradol, und Zingeron wurden in der Zwischenzeit wissenschaftlich aufgeklärt und betreffen bestimmte Signalwege innerhalb der Zelle und die Reduktion proentzündlicher Botenstoffe (Zytokine) (Frontiers Nutrition 2024). In weiteren Studien wurde eine um 30 % höhere Aktivierung von weißen Blutkörperchen (Abwehrzellen) nachgewiesen (Anderson, Mol Nutr Food Res, 2022). Die Steigerung der Durchblutung in den Schleimhäuten unterstützt die Abwehrmechanismen des Organismus ganz besonders auch im Hals-Nasen und Rachenbereich. Insbesondere in der Kältephase grippaler Infekte oder wenn wir frieren oder uns verkühlen, wirkt er besonders gut.

Ingwer kann in unterschiedlicher Form aufgenommen werden. Klassischerweise genießt man den Ingwertee, da er laut aktueller Studien die höchste medizinische Wirkung aufweist. Das heiße Wasser löst viele Scharfstoffe aus dem Fleisch, sodass die Knolle ihre volle Wirkung entfalten kann. Laut einer Studie des Leibniz Instituts der TU-München wird bereits 30-60 min nach dem Konsum eine maximale Bioverfügbarkeit erreicht, denn es können dann bereits signifikante Mengen der Scharfstoffe im Blut nachgewiesen werden (Anderson, Mol Nutr Food Res, 2022). Kochen Sie dazu einfach dünne Scheiben der frischen Ingwerknolle in heißem Wasser. Und schon ist der Ingwer-Tee verzehrbereit. Je länger der Tee zieht, umso schärfer wird er. Da sich vor allem unter der Schale viele wichtige Hilfsstoffe verbergen, sollte der Ingwer nicht geschält und daher am besten in Bio-Qualität verzehrt werden.

Selbstgemachte Ingwershots enthalten neben Ingwer in der Regel Zitrone, Honig und Zimt oder Kurkuma und Pfeffer. Bei gekauften Ingwershots sollte man unbedingt auf den Zuckergehalt oder andere Konservierungsstoffe achten, da diese oft sehr süß sind und mit Fruchtsäften und zusätzlichem Zucker versetzt werden.

Ingwer hilft aber nicht nur bei Erkältungen, sondern aktiviert auch die Darmtätigkeit, verbessert viele Formen der Übelkeit, hilft bei Völlegefühl und Blähungen und kann sogar den Cholesterinspiegel senken.

Die Gingerole ähneln Acetylsalicylsäure und können daher auch zur Linderung von Schmerzen beitragen. Äußerlich angewendet können die ätherischen Öle und Scharfstoffe eine wärmende, krampflösende Wirkung haben.

Es gibt nur wenige Dinge bei Ingwer zu beachten. Magenempfindliche Personen sollten bei Ingwer vorsichtig sein. Literweise Ingwertee auf leeren Magen, kann diesen zu sehr reizen. Hier sollte der Verzehr nur in moderaten Mengen oder am besten zu oder direkt nach einer Mahlzeit erfolgen.

Bei empfindlicher Haut kann Ingwer Reizungen hervorrufen. Bei Hautproblemen oder offenen Wunden ist daher ein direkter Hautkontakt zu vermeiden.

Ingwer ist jedoch definitv eine kleine Wunderwaffe zur Stärkung des Immunsystems.

Aber es gibt natürlich auch eine Reihe von anderen sekundären Pflanzenstoffen, die wir bei PDB in unseren Rezepturen wie zum Beispiel unseres Immun Präparates mit gutem Erfolg einsetzen. Und wenn es um das Immunsystem geht, dann sollte der Darm keineswegs vergessen werden und im Optimalfall mit unserem Core Balance gestärkt werden. Aber auch vor allem im Winter muss an die Vitamin D Speicher gedacht werden und hier kann man speziell mit unserer balancierten Vitamin D3/K2 Kombination unterstützen.