Habt ihr schon mal von den „Blue Zones“ gehört?
Die Blue Zones sind Gegenden, die als tolle Beispiele aufzeigen, wie man gesund über 100 Jahre alt werden und bis ins hohe Alter vor allem ein lebenswertes Leben führt. Wer sich mit dem Thema „Longevity“, der Langlebigkeit, beschäftigt kommt an den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Blue Zones kaum vorbei.
Bereits im Jahr 1998 befasste sich die Schweizer Gruppe mit den Essgewohnheiten der Bevölkerung der japanischen Region Yuzurihara, wo die Bewohner bei bester Lebensqualität sehr alt werden. Eine weitere Forschungsgruppe der University of California in Zusammenarbeit mit der University of Rome La Sapienza untersuchten auch Blue Zone Gebiete in Italien, welche außerhalb von Sardinien liegen.
Den englischen Begriff „Blue Zones“ hat sich der amerikanische Forscher Dan Buettner schützen lassen. 2023 produzierte er sogar eine TV Mini-Dokumentarserie „Live to 100: Secrets of the Blue Zones“. Das Konzept entstand aus einer demographischen Arbeit von Michel Poulain und Mitarbeitern aus dem Jahr 2004, die im Journal of Experimental Gerontology beschrieben wurde und die Provinz Nuoro auf Sardinien als die Region mit der höchsten Konzentration an männlichen Hundertjährigen identifizierte. Buettner und der Demograph Gianni Pes markierten mit einem blauen Stift auf einer Karte Dörfer mit langlebiger Bevölkerung auf Sardinien. Das Gebiet innerhalb des Kreises bezeichneten sie als „Blaue Zone“. Gemeinsam mit Pes und Poulain erweiterte Buettner den Begriff und wandte ihn auf validierte Langlebigkeitsgebiete an und publizierte die Ergebnisse in der Zeitschrift National Geographic.
Als Blue Zones werden inzwischen fünf Regionen auf der Erde bezeichnet, in denen die Menschen nicht nur überdurchschnittlich lange leben – der Anteil an Menschen, die deutlich älter als 100 Jahre sind, ist dort besonders hoch – sondern auch über eine bemerkenswert gute Gesundheit und damit einhergehend über eine hohe Lebensqualität verfügen. Es handelt sich bei den Blue Zones um die Okinawa-Inseln in Japan, Ikaria in Griechenland, Sardinien in Italien, Nicoya in Costa Rica sowie Loma Linda in Kalifornien.
Lange Zeit wurde vermutet, dass die Menschen in diesen Regionen irgendeinen besonderen Stoff zu sich nehmen, der ihnen Gesundheit und ein langes Leben bescheren. Überraschenderweise nehmen diese Patienten kaum Medikamente ein, sondern zeichnen sich durch einen besonderen „Lebensstil der Normalität“ aus.
Für die Menschen sind eine mäßige aber regelmäßige körperliche Aktivität ein untrennbarer Bestandteil des Lebens. Das heißt, sie gehen jeden Tag, laufen aber keinen Marathon oder üben sich in intensiven Fitness-Workouts. Sie achten auf eine mäßige ausgewogene Zufuhr von Nahrungsenergie und versuchen sich nicht jeden Tag satt zu essen. Sie bevorzugen eine pflanzenbasierte Ernährung mit einem großen Anteil an Hülsenfrüchten, Mais und Kürbis und wenigen tierischen Eiweißen. Sie pflegen einen mäßigen Alkoholkonsum, der überwiegend aus Wein besteht. Rauchen ist insgesamt eher verpönt.
Auf der anderen Seite achten sie auf Stressabbau durch bewusste Ruhephasen, eine Entspannung in der Natur und eine sinnstiftenden Inhalt Ihres Lebens.
Ganz wichtig ist den Menschen in den Blue Zones das soziale Umfeld. Es gibt sehr starke Familienbande und Freundschaften, aber auch gut funktionierende private Netzwerke, in denen man sich gegenseitig unterstützt. Auch eine gewisse Religiosität und Spiritualität spielt eine Rolle. Einsamkeit, von der hierzulande derzeit jüngere und ältere Menschen gleichermaßen häufig betroffen sind, kommt in den Blue Zones eher selten vor.
Einsamkeit ist ein Risikofaktor für die Entwicklung von Depressionen und psychische Erkrankungen sind inzwischen sogar die Hauptursache für Arbeitsunfähigkeit.
Wie auch die Interheart Studie bereits vor Jahren gezeigt hat, hat der bewusste und gesunde Lebensstil einen Anteil von ca. 60% am gesunden älter werden. Dabei sei noch einmal darauf hingewiesen, dass das Ziel darin besteht, gesund und fit älter zu werden. Ein sehr hohes Alter kann sich daraus ergeben, ist aber nicht unbedingt das primäre Ziel.
Ohne jeden Zweifel ist jedoch die Zuführung essenzieller Stoffe für lebenswichtige und alterungsbegünstigende Prozesse im Körper wichtig und wenn es an der Ernährung hapert, ist das oft ein entscheidender Grund für mangelndes Wohlbefinden. Um dem vorzubeugen, kann man einen gesunden Lebensstil weiter durch die Zugabe wohl dosierter und qualitativ hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel optimieren, die gezielt den Alterungsprozess auf den Ebenen „Energie“, „Antientzündung“ sowie der „Gewebe- (Senolyse) und Zellreinigung (Autophagie)“ verbessern. Genau auf diese Mechanismen zielt unser komplexes Produkt „Smart Age“ mit ausgesuchten sekundären Pflanzenstoffen ab.
Wer sich also akut in Richtung eines ausgeglicheneren und besseren Alltags entsprechend der „Blue Zones“ orientieren möchte, der sollte neben angemessener Bewegung und sozialer Kontakte in jedem Fall seine Ernährung optimieren und auch mögliche Lücken durch Ergänzungen wie Smart Age schließen.